10 Tipps wie du im Winter ein gemütliches Schlafzimmer schaffst

 

Ich bin ein Frühaufsteher. Schon immer gewesen. Nach einem frühen langen Frühstück bin ich am produktivsten und so kann ich den Tag gut nutzen. Jetzt im Winter fällt das Aufstehen aber schon schwerer. Draußen ist es noch dunkel und ungemütlich. Im Bett dafür warm und kuschelig. Zum Glück gibt es die Wochenenden, an denen man den Tag auch mal ohne schlechtes Gewissen im Bett verbringen kann.

Heute verrate ich euch 10 Tipps, wie ihr euer Schlafzimmer mit Kleinigkeiten zu einem kuscheligen Ort machen und pure Gemütlichkeit erzeugen könnt, sodass ihr euer Bett gar nicht mehr verlassen wollt. Ergänzend könnt ihr auch gern den Artikel lesen, wie ihr euch für den Abend und die Nacht ein beruhigendes Schlafzimmer einrichtet.

1. Ein Mix an Stoffen und Textilien

Mit Stoffen lassen sich ganz unterschiedliche Stimmungen erzeugen. Im Schlafzimmer kann man zur kalten Jahreszeit ruhig viele Materialien mixen. Felle, Decken, verschiedene Kissen mit unterschiedlichen Texturen, Baumwollbettwäsche… Tobt euch aus, denn im Winter kann es gar nicht warm genug im Bett sein. Der Material- und Mustermix haucht dem Raum Leben ein.

2. Die richtige Matratze

Ich glaube, ich muss nicht sagen, dass die Matratze mit das Wichtigste an einem gemütlichen Bett ist, oder? Ein Matratzenkauf kann sich aber als ganz schön schwierig herausstellen. Oft hapert es an der Beratung und so kommt es wie bei uns: Wir schliefen auf unserer letzten Matratze nur wenige Tage gut. Die Verkäuferin hatte damals anscheinend keine Ahnung, schwätzte uns viele Zusatzdinge auf und wir ließen uns natürlich (ohne Ahnung von der Materie) überzeugen. Geht also wirklich zu einem guten Händler, lasst euch beraten und liegt Probe.

 

3. Die Farbgestaltung

Ich mag Farben sehr. Im Schlafzimmer darf es aber gern ruhiger zugehen. Vor allem im Winter. Daher habe ich passend zur Wand alles in Grau- und Weißtönen gehalten und nur hier und da ein paar Akzente mit Gold gesetzt, damit es nicht zu kühl wirkt. Wenn ihr Grau zu langweilig findet, könnt ihr natürlich auch auf andere Farben zurückgreifen. Achtet aber darauf, dass ihr bei ein bis zwei Farben bleibt. Zuviele Farben schaffen Unruhe und die wollt ihr bei einem langen Morgen im Bett sicher nicht erzeugen. Achtet außerdem auf eher kühlere Farben. Die wirken beruhigender als eine knallrote Wand. Die hatte ich übrigens mal in meinem Jugendzimmer.

4. Die richtige Bettwäsche und Kissen

Früher schliefen wir in einem Wirrwarr aus verschiedenen Bettwäschen. Als Student gibt man das wenige Geld nicht unbedingt für neue Bettwäsche aus und so kommt es, dass beim Zusammenziehen jeder seine Bezüge mitbringt. Das ist wahrlich nicht schön und so konnte ich diesen Anblick zumindest tagsüber mit einer hellgrauen Tagesdecke vertuschen. Gemütlichkeit hat sehr viel mit Harmonie zu tun und deswegen achtet darauf, dass ihr zwei gleiche Bettwäschen habt. Am liebsten schlafe ich in Baumwolle, das ist für mich viel angenehmer als Satin und sieht zudem kuscheliger aus. Auch Kissen können bei einem Frühstück im Bett gar nicht genug im Bett liegen. So kann man sich beim Teetrinken entspannt an der Bettrückwand anlehnen.

5. Lichterketten und Kerzen

Weiches Licht ist für einen entspannten Tag im Bett unerlässlich. Wir haben momentan an unserer Gardinenstange eine Lichterkette befestigt. Einfach so drumherum wickeln, dass einzelne Lichter hinter dem Vorhang sind. Das erzeugt unterschiedlich starkes Licht. Kerzen dürfen im Winter auch im Schlafzimmer nicht fehlen. Super eignen sich dafür Duftkerzen mit dem Lieblingsduft. Die könnt ihr euch ganz einfach selbst machen. Ich habe mir zwei Vanillekerzen gegossen. Die Gläser haben jeweils 50 Cent gekostet. Mit einem goldenen Stift, der auf Glas hält, könnt ihr hübsche Muster darauf zeichnen. Und schon habt ihr ganz individuelle Lichter.

6. Schlichte Deko

Beim Dekorieren bin ich in meinem Element. Ich würde am liebsten alle meine Schätzchen gleichzeitig aufstellen, tendiere aber gleichzeitig zur Schlichtheit. Im Schlafzimmer darf Deko meiner Meinung nach nicht fehlen, haltet sie aber einfach. In meinem Fall habe ich ergänzend zum Grau auf Holz-Deko gesetzt. Das bringt eine gewisse Wärme und schafft eine gemütliche Atmosphäre. Passend zum warmen Holz taucht hier und dar etwas Goldenes auf: Wandtatoos, die goldene Feder in der Vase (die übrigens das Unterteil eines Seifenspenders aus dem Badezimmer ist) oder die Bemalungen auf den selbst gegossenen Kerzen. Auch mein Fuchs-Bild passt super in den Raum und das Motiv wirkt in diesem Setting gleich viel winterlicher. Es gilt: Haltet die Deko still!

7. Das Schlafzimmer ist keine Abstellkammer

Ich weiß: Oft findet sich für Bügelbrett, Staubsauger und Schreibtisch kein anderer Ort als das Schlafzimmer. Immerhin ist es da vor dem Anblick von Gästen geschützt. So tummeln sich viele Dinge im Raum, die Unruhe schaffen. Dafür habe ich zwei Tipps. Versucht zum einen alles in großen Kisten und Körben zu verstauen. Auf unserem Kleiderschrank zum Beispiel habe ich die Bettwäsche in Körben verstaut, mein Schmuck ist teils dekorativ auf einem goldenen Etagere, der Rest in hübschen Kästchen versteckt. Könnt ihr einen Arbeitsplatz nicht entbehren, schaut, ob ihr ihn durch einen Vorhang oder Paravent abtrennt. Gleiches gilt für Putzzeug. Keiner kann entspannen, wenn er den Wischmopp vor der Nase hat.

8. Teppich

Ich bin kein Fan von mit Teppich ausgelegten Räumen. Auch nicht im Schlafzimmer. Was ich im Winter aber mag: Einen Fellteppich vor dem Bett. Das sieht nicht nur gemütlich aus, sondern hält auch die Füße warm, wenn man dann doch mal aufstehen muss. Wenn ihr (Kunst-)Felle nicht mögt, könnt ihr auch auf einen anderen kleinen Teppich zurückgreifen. Wie generell bei Textilien gilt nur: Sie machen einen Raum erst richtig wohnlich und schaffen Gemütlichkeit.

9. Tee und Snacks

Im Bett morgens Tee oder Kaffee zu trinken ist für mich das schönste, was es gibt. Perfekt, wenn man dafür ein Tablett hat, auf dem alles sicher steht. Wenn man sich dann noch sein Frühstücksmüsli oder ein paar Knabbereien mit dazu holt, lässt es sich im Bett gut aushalten. Mögt ihr es, im Bett zu frühstücken?

10. Ein Buch und schöne Musik

Beides gleichzeitig funktioniert bei mir nur selten, aber ich mag es, im Bet den ersten Kaffee mit Milchschaum zu schlürfen, während meine Unplugged Playlist läuft. Ich fühl mich dann wie im Urlaub und kann gut abschalten. Zum Lesen kam ich in letzter Zeit selten, habe mir das aber wieder fest vorgenommen. Es warten so viele Bücher auf meinem Ebook-Reader auf mich.

 

Wie sieht euer Schlafzimmer aus? Achtet ihr auf Gemütlichkeit oder ist es für euch nur ein Raum zum Schlafen? Verratet mir doch mal, welcher Tipp euch am besten gefällt oder welcher euch in der Umsetzung schwer fällt. Ich bin gespannt ♥

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